Erfolgreicher Utopist
… ja, Utopien denken, … denn der (einzige?) Vorteil des Moratoriums ist ja, dass mensch in der Zwischenzeit wenn schon realistischerweise nicht hoffen, so doch zumindest Visionen entwickeln und sich den Luxus zu träumen gönnen kann…
Von Utopia und daraus folgenden philosophischen bzw staats- und stadttheoretischen Auseinandersetzungen ließen sich übrigens auch schon der eine oder die andere aus dem bürgerlichen Lager inspirieren, wenn auch aus deutlich pragmatischeren Motiven, z. Bsp. zur Erlangung eines Doktorgrades;))
Wir erinnern uns an einen amüsanten Vorfall: Vor gut einem Jahr meldete Plagiatjäger Stefan Weber Bedenken an der ausgerechnet von Wissenschaftsminister Johannes Hahn 1987 eingereichten Dissertation "Perspektiven der Philosophie heute - dargestellt am Phänomen Stadt" an; und zwar wegen »Nichteinhalten grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken« : U.a. wären weite Teile von Leopold Kohrs einige Jahre zuvor erschienenem Buch "Die überentwickelten Nationen" abgeschrieben worden, ohne entsprechend auf das Original zu verweisen.
Die Uni Wien verzichtete auf die Einleitung eines Plagiatprüfungsverfahrens, da laut Ombudsstelle der Universität Zürich, zuständig für Fragestellungen der guten wissenschaftlichen Praxis, nicht von einem Plagiat gesprochen werden könne. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, findet bei orf.at noch die Gegenüberstellung von Textpassagen aus Hahns Dissertation und Kohrs Buch. hier gehts zum link
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